Genehmigung nach umfassender Umweltverträglichkeitsprüfung

Die Nordsee ist ein viel gefragter Wirtschaftsraum, um den verschiedene Nutzungen konkurrieren. Neben der Offshore-Windenergie sind das die Fischerei, Schifffahrt und das Militär. Sie alle sind miteinander und vor allem auch mit den Anforderungen des Naturschutzrechts in Einklang zu bringen. Das ist nicht zuletzt Aufgabe des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), das auch für die Verfahren zur Genehmigung der Errichtung und des Betriebs von Offshore-Windparks zuständig ist. Das Genehmigungsverfahren für Offshore-Windparks ist in der Seenanlagenverordnung geregelt.

Öffentlichkeit transparent informiert

Für die Errichtung und den Betrieb von Global Tech I hat die Nordsee Windpower GmbH & Co. KG bereits im Jahr 2001 einen Antrag beim BSH gestellt. Bestandteil der Antragsunterlagen war auch eine detaillierte Umweltverträglichkeitsstudie. Während des Verfahrens haben die betroffenen Behörden und Interessensgruppen wie beispielsweise Umwelt- und Naturschutzverbände die Unterlagen zur Einsicht und Stellungnahme erhalten.

Auch die Öffentlichkeit konnte die Antragsunterlagen einsehen und sich zum Vorhaben äußern. Nach eingehender Prüfung genehmigte das BSH im Jahr 2006 die Errichtung und den Betrieb des Offshore-Windparks Global Tech I mit 80 Windenergieanlagen einschließlich Nebenanlagen (parkinterne Verkabelung, Umspannwerk).