Leistungsfähige Kraftwerke auf hoher See - die Windenergieanlagen M5000

Windenergieanlagen auf offener See müssen besonders leistungsfähig und wartungsfreundlich sein. Durch die große Entfernung zum Festland ist ihre Wartung sehr aufwändig und stark von der Witterung abhängig. 

Bei Global Tech I kommen daher 80 Windenergieanlagen des Typs Adwen AD 5-116 (vormals: AREVA Wind M5000) zum Einsatz. Sie wurden speziell für Offshore-Windprojekte entwickelt und haben extrem lange Wartungsintervalle. 

Bei einer Wassertiefe von 40 Metern erreichen die Anlagen ohne Rotor eine Gesamthöhe von etwa 132 Metern ab dem Meeresboden. Die Rotornabe befindet sich 92 Meter über dem Meeresspiegel. Der Rotor mit seinen drei Blättern hat einen Durchmesser von 116 Metern und bestreicht eine Fläche so groß wie anderthalb Fußballfelder. Die Spitzen der Rotorblätter erreichen eine maximale Geschwindigkeit von 320 Kilometern pro Stunde.

Schon bei schwacher Windgeschwindigkeit von 4 Metern pro Sekunde schalten sich die Rotoren ein. Ihre Spitzen-Energieleistung von 5 Megawatt erreichen die Turbinen bei durchschnittlich 12,5 Metern Windgeschwindigkeit pro Sekunde. Bei schwerem Sturm mit 90 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit schalten sie sich aus Sicherheitsgründen automatisch ab.

Per Online-Überwachungssystem wird jede einzelne Anlage im Windpark rund um die Uhr kontrolliert. Sollte es dennoch einmal technische Probleme geben, so können sie zur Wartung per Schiff angefahren werden. Bei hohem Wellengang sind die Anlagen per Hubschrauber erreichbar. Dafür hat jede Turbine auf dem Dach ihres Maschinenhauses eine Plattform, auf die sich die Servicetechniker zur Wartung abseilen können.

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